Am Sonntagnachmittag tat ich vergnüglich Dinge, über die mein ökologisches Gewissen ansonsten den Kopf schüttelt. O.P., der mich nach Page, AZ mitgenommen hatte, lud mich zu einem Familienausflug auf dem Lake Powell ein. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete. Er kam mit fünf Kindern und Jugendlichen und Larry, 70, dem Seebär, angefahren. Eine aufblasbare Plattform, " tube", eine Unzahl von Wasserskibrettern und natürlich dem Motorboot. Keine beschauliche Bootsfahrt an idyllische Plätze, nein. Nonstop war jemand der wassersportverrückten Familie auf einem Board oder der 3- plätzigen Plattform. Gerade ausfahren schien ein Unding, es wird gekurvt, um das Anhängsel zu fordern und über die Heckwellen zu ziehen. Die Plattform wurde in die Luft gehoben und zweimal sind wir gekentert. Es war schlicht und ergreifend wunderbar.

Ganz anders verlief der Morgen. Ich nahm an einem der vielen geführten Ausflüge zum Antelope Canyon teil. Sehenswert, aber das ganze Drumherum ist gewöhnungsbedürftig.
Eingan zum Upper Antelope Canyon
Ab und zu scheitert eine Aktivität daran, dass ich kein Auto habe. Ich wollte zum Lower Antelope Canyon paddeln. Die Ausrüstung wäre transportiert worden, ich aus versicherungstechnischen Gründen nicht.
Horseshoe Bend
Mittlerweilen bin ich bereits auf der Rückreise. Ich bin in Flagstaff, heute fahre ich nach Sedona und dann zur letzten Station vor dem Rückflug: zu Sallie in Phoenix. Das ist gut so: mein " Chrättli" ist voll, Zeit, nach Hause zu fahren und im Alltag alle Eindrücke setzen zu lassen.
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